Verwoben in Gedankenstricke, ergebe ich mich fast kampflos
meiner Entscheidungslosigkeit, über die anfallenden Perspektiven, mich dem Leben
und der Liebe hinzugeben. Ich frage mich, wie mein Herz mir signalisiert, dass
ich doch nah dran, gar richtig sei, auf dem Pfad zur Glückseligkeit. Es
verharrt lieber bei der Fragestellung nach meinem wahren Ich und dem Bedürfnis
jener genannten Hülle, die mit einer Seele gefüllt zu scheinen vermag.
Uneingeschränkte Leidenschaft ohne die Idee nicht das Richtige zu tun, ohne zu
zweifeln, ohne entscheiden zu müssen. Die richtige Handlungsweise zu wählen,
möge sie ausfallen wie sie mag. Das Gefühl zu haben, hier bin ich Ich. Den Mut zu besitzen, diesem Gefühl sofort und
unzögerlich Vertrauen zu schenken. Für mich ergeben all die Ereignisse keine
logischen Sinnzusammenhänge, um die Karte zu entschlüsseln, auf welche
abenteuerliche Reise ich mich einlassen müsste, um unter Freudentränen
erleuchtet zu werden. Mir liegt es fern, bestimmen zu können wer ich bin, was
ich kann und was ich will. Ich suche mich, mache das Licht an und erkenne mich
nicht.