Fühlte ich mich angekommen,
besäße ich keinerlei Gründe, mich nach anderen Orten zu sehnen. Das Ganze Tun
am Tage, nur des Überlebens willen, ist nicht das Tun was ich einst anstrebte. Und je mehr ich mich winde,
desto höher türmt sich der Berg, jener mich von dem trennt, was mich mit Freude
erfüllte. Anstatt den Gipfel zu erklimmen, gradlinig gen Seelenheil, verharre
ich starr und gehe ich den steinigen Weg immer und immer wieder nur vor meinem
geistigen Auge.
Auf einmal erscheinst du am
Horizont. Ganz zaghaft und verschwommen. Nichts würde ich mir mehr wünschen, als
deine Konturen zu erkennen. Denn du wärest der Antrieb, den ich so sehr benötige. Komm
bitte näher und begleite mich ein Stück. Ich verspreche dich zu tragen,
wärest du des Wanderns nicht mehr in der Lage. Denn deine Nähe schenkte mir
Kraft, die mir hier fehlt.